SW-Architektur: unsichtbarer Qualitätsfaktor

SW-Architektur: unsichtbarer Qualitätsfaktor
tecmata GmbH, Sascha Kötner, Christian Gießelbach

Gewünschte Produkteigenschaften werden mittels Anforderungen dokumentiert, über Prozesse organisiert, entwickelt und anhand von Tests überprüft, so dass am Ende des Entstehungsprozesses ein akzeptables Produkt vorliegt.

Neben den definierten Anforderungen, Prozessen und Tests hat die Software-Architektur nicht nur als Design-Artefakt einen wesentlichen Einfluss auf die Produktqualität.

Rein funktional ist der Wert einer guten Architektur dem fertigen Produkt nicht anzusehen− Software funktioniert oder nicht. Wie die Funktionalität intern zustande kommt ist für den Anwender nicht sichtbar, im Gegensatz zu fehlendem oder gar fehlerhaftem Verhalten.

Architektur ist, über die technischen Inhalte hinaus, die Verbindung zwischen den Qualitätsfaktoren Codierung, Test und Dokumentation. Architektur bestimmt die Komplexität des gesamten Entwurfs, und wirkt damit auf die gesamte Entwicklung ein.

Im Bereich von Steuerungs-Software in Embedded Systemen ist eine geringe Komplexität ein Muss. Diese Systeme müssen besondere Anforderungen an Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit erfüllen. Robuste Architekturen, Kenntnisse über alle Abhängigkeiten und Anwendung von Metriken sowie passende Strukturen stellen die erforderliche Produktqualität sicher.

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